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KI-Agenten verändern nicht nur Prozesse. Sie verändern Wertschöpfung (Teil 2) Die Diskussion über KI-Agenten im Mittelstand wird häufig als Effizienzthema geführt. Das ist nachvollziehbar, greift aber zu kurz. Wenn KI-Agenten künftig Informationen austauschen, Entscheidungen vorbereiten und Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg koordinieren, verändern sich Rollen, Schnittstellen und Wertschöpfungsanteile. Das betrifft Softwareanbieter ebenso wie Beratungen, Plattformbetreiber, Finanzdienstleister oder Telekommunikationsunternehmen. Gerade für Telekommunikationsanbieter stellt sich eine interessante Frage: Welche Rolle übernehmen sie künftig in einer Welt, in der nicht mehr nur Menschen miteinander kommunizieren, sondern zunehmend auch digitale Agenten, Anwendungen und Systeme miteinander interagieren? Die Antwort darauf ist heute noch offen. Klar ist aber: Mit der Verbreitung von KI-Agenten entstehen neue Anforderungen an Identitäten, Sicherheit, Datenaustausch, Verfügbarkeit und digitale Infrastruktur. Wer diese Grundlagen bereitstellt, verbindet künftig nicht nur Menschen. Er ermöglicht die Zusammenarbeit von Menschen, Daten, Anwendungen und KI-Agenten. Damit kann aus Infrastruktur eine strategische Position in der agentenbasierten Wirtschaft entstehen. Für den Mittelstand ist das relevant, weil KI-Agenten nicht isoliert eingeführt werden. Sie greifen auf Daten zu, arbeiten mit bestehenden Systemen und wirken direkt auf Prozesse, Entscheidungen und Geschäftsmodelle. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur: Welche Aufgaben können KI-Agenten übernehmen? Die wichtigere Frage ist: Welche Rolle will ein Unternehmen in einer zunehmend agentenbasierten Wertschöpfung einnehmen? Diese Diskussion gehört nicht nur in IT-Abteilungen. Sie gehört in Geschäftsführungen, Beiräte und Aufsichtsgremien. Hier geht es zu Teil 1: https://lnkd.in/p/dwmpcCuZ #KIAgenten #DigitaleTransformation #Mittelstand #Wertschöpfung #CorporateGovernance #DDB Autor: Andreas Pleye Bild: Tobias Flaitz